- Institut für Genealogie -

Stiftung Zentralstelle für
Personen- und Familiengeschichte

Z e r t i f i k a t

"Qualifizierter Genealoge"

Zielgruppe:
Beginner/Fortgeschrittene und Berufseinsteiger


Dauer:
6 Tage

Ort:
99820 Behringen, ****Schlosshotel am Hainich

Termin:
23. - 28. September 2019


Kosten:
690.- EUR (VP, EZ/DZ, inkl. Seminar)
650,- EUR (HP, EZ/DZ, inkl. Seminar)
395,- EUR (Tagesteilnehmer – Seminar)
Exkursion zur Wartburg (Eisenach)

 

23. - 28. Sept.

2019

in Behringen

(bei Eisenach)

Exkursion Wartburg

 

Wir vermitteln Ihnen in diesem 6-tägigem Seminar ein fundiertes, breitgefächertes und praxisorientiertes Wissen. Sie sind erfolgreicher in Ihrer eigenen Familienforschung, als Dozent, Berater in Vereinen, Schulen und Institutionen. Es bietet Ihnen den perfekten Einstieg Ihr Hobby auch zum Beruf zu machen.  

Das Seminar gibt Ihnen neue Impulse für Ihre eigene Familiengeschichtsforschung, damit Sie diese erfolgreich, mit viel Freude und Begeisterung dauerhaft fortführen. Auf Basis vielfältiger genealogischer Themen haben wir ein erfolgreiches umfassendes mehrmoduliges Fortbildungsangebot zusammengestellt. Wir setzen neue Impulse auf dem Gebiet der Genealogie und deren inhaltlichen Weiterbildung und Forschung. Auf persönl. Wunsch erhalten Sie Anregungen, wie Sie Ihr Hobby auch zum Beruf machen können.
Es befähigt Sie die erlernten Inhalte an Schulen, Vereine, Jugendgruppen und anderen Institutionen, als Dozent, weiterzugeben.
Wir vermitteln Ihnen ein fundiertes, breitgefächertes und praxisorientiertes Wissen für den täglichen Gebrauch als Familienforscher, Genealoge, Erbenermittler und Nachlasspfleger.
Wir wollen dass Sie erfolgreich sind.

 

S C H U L U N G S I N H A L T E

 

Modul 1

Einführung in die Familiengeschichtsforschung
Was ist Genealogie? Vorteile der Familienforschung gegenüber der reinen Ahnenforschung. Wie beginne ich mit der Familiengeschichte? Zusammenarbeit mit Verwandten (Ein Geben und Nehmen). Klärung der Fachbegriffe (Aszendenz, Deszendenz usw.) Ordnungssysteme, Ziffern und Zeichen. Wissenschaftliche Arbeitsmethodik. Vor- und Nachteile eines Computer-Genealogie-Programms. Der Basisname und seine Varianten. Hofnamen usw.. Historische Ortslexika und historische Landkarten im Archiv und im Internet. Topographien in der genealogischen Forschung (Welcher Ort gehört zu welchem Kirchspiel?) Quellenangeben und korrekte Ortsangaben. Primärliteratur und wissenschaftliches Zitieren. Lateinische Grundbegriffe der Genealogie. Verschollener Wortschatz. Übungen: Sütterlin kontra deutsche Schreibschrift und älterer Schriften.

 

Modul 2

Forschungsstrategien in der Genealogie und Familienforschung
Genealogische Quellen bestimmen unterschiedliche Forscherstrategien. Standesämter, Stadt-, Kreis- u. Staatsarchive als Träger der älteren Standesamtsunterlagen. Kirchenbuchämter, Pfarr- u. Bistumsarchive, Kirchenlandesämter usw.. Tote Punkte in der Genealogie u. ihre Überwindung. Fallen, Schwächen und Stärken des Internets. Suchmaschinen im Internet. Kurze Vorstellung der genealogischen Datenbanken (FamilySearch, MyHeritage, Ancestry, Gedbas, FOKO, GOV, etc.) und Ortsfamilienbücher im Internet als Sekundärquelle. digitalisierte Mikrofilme und Propjekte, digitale Quellen. Lateinische Grundbegriffe in Kirchenbüchern und Urkunden.

 

Modul 3

Historische Hilfswissenschaften - Paläographie und Archivwesen
Paläographie: Die Lehre von alten Schriften, eine Hilfswissenschaft der Geschichte. Verschiedene Schriftarten, Entwicklungsphasen und Datierungen erkennen. Analyse von Buchstabenformen und typischen Abkürzungen anhand von Dokumenten und Übungen. Lesen von alten Texten des 18. u. 19. Jahrhunderts. Genealogische und historische Quellenkunde für Fortgeschrittene, Numismatik, Chronologie, Onomastik (Bedeutung u. Herkunft von Familiennamen), Diplomatik (Urkundenlehre, beschäftigt sich mit Einteilung, den Merkmalen, der Ausstellung der Überlieferung, der Echtheit und dem historischen Wert von Rechtsurkunden).

 

Modul 4

Historische Hilfswissenschaften - Soziologie und Demographie – Heraldik 
Personengeschichte (Biographien, autobiograf. Schriften), Prosopographie (systematische Erforschung eines bestimmten Personenkreises). Quellen: Zinsbücher, Matrikelgeld, Besthäupter, Leibhuhn, Schätzungsregister usw.. Soziologie und Demographie in der Genealogie, Bevölkerungsgruppen und deren Wanderungen. Heraldik (Wappenwesen, Wappenkunde) Geschichte der Heraldik und Entstehung des Wappenwesens. Unterschiede Siegel und Wappen. 

Exkursion zur Wartburg/Eisennach.

 

Modul 5

Archivwesen/Archivrecht - DNA-Genealogie - Erbenermittlung/Nachlasspflege
Rechtsgeschichte, Personenstandgesetz, Archive und Archivrechte in Deutschland u. Europa, Datenschutz. Grundzüge der Erbenermittlung u. Nachlasspflege. Wie und wo kann ich mich fortbilden. Welche Möglichkeiten gibt es mein Hobby zum Beruf zu machen.

 

Modul 6 

Erbenermittlung/Nachlasspflege und "Eine Brücke für Generationen"

Grundlagen der Erbenermittlung und der Nachlasspflege. Projekte im Verein und Schule – Eine Brücke für Generationen - Familien- und Geschichtsforschung. Generationslücken durch erlebte Geschichte gestalten, entdecken und vermitteln. 

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